Beichte / Hochzeit / Krankensalbung

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Beichte

„Durch den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und Frieden“ (Worte des Priesters bei der Lossprechung.)

Die persönliche Zusage der Vergebung geschieht in der Beichte. Beichtgelegenheit ist in der Fasten- und Adventszeit jeweils vor der 1. und nach der 2. Vorabendmessen. In diesen geprägten Zeiten feiern wir zudem eigene Bußgottesdienste, die in das Sakrament der Versöhnung müden können.

Außerhalb der geprägten Zeiten besteht jederzeit nach persönlicher Anfrage bei einem Priester die Gelegenheit zur Beichte.

Hochzeit

PIC_WeitereSakramente Im Sakrament der Ehe schließen Mann und Frau einen unlösbaren Bund und versprechen sich Treue, Sorge für das gegenseitige Wohl und die Bereitschaft die Kinder anzunehmen, die Gott ihnen schenken will. Sie wollen sich lieben, achten und ehren alle Tage ihres Lebens. Dies feiern wir als Gemeinde in einem besonderen Gottesdienst, in der Regel samstags nachmittags. Die Brautleute sind herzlich eingeladen, im Rahmen der geltenden Ordnung bei Ihrer Feier mit zu planen zu gestalten. Informationen zum Heiraten und zur Feier der Trauung finden Sie in folgenden Dokumenten.

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KirchlicheTrauung
Merkblatt Heiraten
Hochzeit und Musik

Krankensalbung

Das manchmal missverstandene Sakrament der Salbung von Kranken geht auf das Apostelwort zurück: „Ist jemand von Euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich. Sie sollen über ihn beten und ihn mit Öl salben…“. Gebet und Salbung sollen dem kranken Menschen helfen und ihn „aufrichten“, wie es bei der Spendung des Krankenöls heißt. Es geht also NICHT um die Vorbereitung auf das Sterben!

Es geht auch NICHT darum, dass andere (Kinder, Partner oder Nachbarn) statt des kranken Menschen den Priester rufen, sondern der Kranke ruft selbst. Das geht natürlich, wenn er bei Bewusstsein ist und nicht zum Beispiel im Koma liegt.

Das Heilszeichen der Salbung ist also keine „letzte Ölung“, sondern ein Wendepunkt im Glaubensleben des kranken Menschen. Gott soll neben der Sündenvergebung auch den ganzen Menschen wieder aufrichten. Daher kann man auch die Krankensalbung häufiger als einmalig im Leben empfangen:

bei einer gesundheitlichen Krise, bei starker Erkrankung kann das Sakrament angezeigt sein. In der Pfarreiengemeinschaft spenden die Priester das Sakrament auch in den drei Altenheimen sowie in zwei Kirchen im Wechsel bis zu zwei Mal im Jahr, bitte beachten Sie die Ankündigungen und Einladungen dazu!

Seien Sie versichert, dass Menschen, die ohne den Empfang des Sakramentes versterben, auch zu Gott finden und zu ihm kommen dürfen. Die Salbung ist keine „Eintrittskarte“ zum Himmel, sondern dient dem Leben hier auf der Erde. Es geht nicht darum, dass z. B. die Angehörigen eines stark erkrankten oder sterbenden Menschen alles „richtig“ machen müssen.

Immer aber dürfen Sie eine Seelsorgerin oder Seelsorger an das Kranken- oder Sterbebett rufen, nicht immer ist die Spendung der Krankensalbung angezeigt und vertretbar. Hingegen besteht die Möglichkeit, dem Sterbenden die heilige Kommunion der Messe zu reichen, mit ihm zu beten und ihn zu segnen.